 Konzept Fahrzeug Chrysler Imperial zeigt das Beste aus zwei Welten26.06.2006Chrysler Imperial - Eleganz und Komfort treffen sichere, agile Fahreigenschaften
Wie die großen Chrysler Imperial der Vergangenheit ist auch das Konzept Auto Chrysler
Imperial für das Jahr 2006 als Flaggschiff der Marke konzipiert – eine elegante,
provokative, erstrebenswerte und doch erreichbare Luxuslimousine.
Die Designer ließen sich nicht nur von den klassischen Imperials der 1930er und 1950er
Jahre inspirieren, sondern auch von der langen Tradition kreativer Konzept Fahrzeuge wie den
früheren Chrysler d’Elegance und Falcon bis zum Chrysler Chronos und Firepower der
jüngeren Zeit. Dieses reiche Erbe widerspiegelt sich in der scharfen Linie, die parallel zu
den Schwellern verläuft, die hinteren Radkästen überwölbt, zum Heck weiterfliesst und
auf diesem Weg das Wesen des Imperial signalisiert: Er ist ein charakterstarkes
Automobil mit Hinterradantrieb.
Eine korrespondierende Linie zieht sich über den vorderen Radausschnitt, fließt nach
hinten und fällt über den Türen leicht ab. Auf dass die Subtilität der klaren Oberflächen
deutlich sichtbar werde, wurde jeder Bereich nach allen Regeln der traditionellen
Handwerkskunst herausgearbeitet, nach denen die LeBaron-Karosserien der klassischen
Ära maßgeschneidert wurden. Die Erscheinung des Imperial verbindet höchste Noblesse, traditionelle Handwerkskunst und moderne, dynamische Formen und Proportionen. Damit er genau jene Proportionen aufweist, die die Designer ihm mitgeben wollten, ist
der Imperial 43,18 Zentimeter länger und 15,24 Zentimeter höher als die Chrysler 300C
Limousine und verfügt über einen Radstand von 3,12 Metern. Die Front dominiert ein zentraler, aufrechter Grill, der eine fast majestätische
Vornehmheit ausstrahlt, wie sie früher nur den kostspieligsten Importfahrzeugen zu eigen
war. Der Grill besteht aus eng stehenden, wie gemeißelten, geradlinigen Elementen,
gekrönt von einem glänzenden Dachelement mit den Chrysler-Schwingen. Ein poliertes
Formteil reicht vom Dachelement des Grills bis zur Frontscheibe und teilt die Motorhaube
optisch in zwei Sektoren.
 Fehlende B-Säule im Chrysler Imperial
Das Dach ist nach hinten
gezogen, um sowohl den Fahrgastraum zu vergrößern als auch die luxuriöse Länge der
Seitenansicht zu betonen. Am wichtigsten aber ist die um 18 Zentimeter höhere
Sitzposition der Passagiere. Zusammen mit der erhöhten Motorhaube und dem hohen
Kofferraumdeckel sowie den großen 22 Zoll-Rädern verleiht dies dem Imperial jenen
distinguierten Auftritt, den die Designer im Sinn hatten. Am Heck kombinieren die mit einem Ring eingefassten
einzelnen Rundleuchten moderne LED-Lichttechnik mit einem Look, der an die typischen
„gun sight“-Heckleuchten früherer Imperials erinnert.
In Komplementierung zur Motorhaube akzentuieren silberne Chrysler-Schwingen auch
den erhöhten Kofferraumdeckel. Die Karosserie-Ornamente beschränken sich auf den
oberen Teil der Stoßfänger, die Aussenspiegel, die seitlichen Fensterrahmen und die fein
modellierten Türgriffe.
Die großen Türen sind an der A- und C-Säule angeschlagen, öffnen sich gegenläufig und
gewähren somit den Passagieren einen würdevollen Einstieg. Da die übliche B-Säule
fehlt, behindert nichts den unvergleichlichen Rundumblick in den gesamten Innenraum.
Dort sind die Liebe zum Detail und die Umsicht bei der Auswahl der Materialien
unübertroffen. In wohl ausgewogenem Kontrast zum monochromatischen Chrysler-
Bronze der Außenhülle präsentiert sich der viersitzige Innenraum zweifarbig in sattem
Bay Brown und buttergelbem Birkenholz-Creme. Er lädt den Betrachter ein in eine Welt
aus geschmeidigem Leder und weichem Wildleder mit Akzenten von kalifornischem
Wurzelholz und satiniertem Aluminium.
 Chrysler Imperial - Handwerkskunst im Innenraum
Das Wechselspiel von harmonischen, ausdrucksstark schwingenden Formen, in denen
die soliden Elemente von Instrumententafel, Tür-Armlehnen und Kartentaschen über
eingelassenen Vertiefungen zu schweben scheinen, charakterisiert das Interieur. Selbst
die Sitze scheinen über dem Boden zu schweben. Die elliptisch geschwungenen
Türverkleidungen zeigen die gleichen Elemente, die auch in die lange Mittelkonsole
eingelassen sind. Jede einzelne Komponente im Innenraum verstärkt auf subtile Weise den
Eindruck der Handwerkskunst des Exterieurs. Der Imperial ist ein „Fahrer-Auto“ mit einem Minimum von ablenkenden Spielereien. Über
ein einfaches Touch-Pad in der Armlehne mit intuitiven Bedien-Elementen kann der
Fahrer Radio, Klimaanlage und Navigationssystem steuern. Der Airbag-Pralltopf mit der
integrierten Hupe ist feststehend, so dass die Bedienknöpfe unabhängig von der Drehung
des Lenkrads stets an derselben Stelle bleiben. Mitten in dem klar strukturierten Instrumententräger aus Holz und Aluminium befinden
sich zwei große runde Instrumentenschalen aus satiniertem und poliertem Aluminium.
Die Instrumente sind bewusst so gestaltet, dass ihr Anblick das Herz erwärmt und ihre
Anzeigen den Verstand informieren.
Die Frontscheibe reicht bis in die Mitte des Daches, so dass die vorderen Passagiere eine
umfassende Aussicht genießen können. Das bronzegetönte Glas harmoniert perfekt mit
der Außenfarbe des Imperial. Fondpassagiere können die Lehnen ihrer Einzelsitze
zurückneigen, die Kopfstützen der Rücksitze verschwinden auf Knopfdruck in der
Hutablage, wenn sie nicht gebraucht werden. Letzter Punkt in der Liste des Luxus ist die stilvolle Beleuchtung – inspiriert von der
Eleganz und Kreativität moderner Innenarchitektur. LED-Leuchten hinter den
„schwebenden“ Elementen der Armaturenbretts und der Türenverstärken die modellierten Elemente des Interieurs. LED-Leuchten liefern auch das indirekte Licht für
den Dachhimmel und lassen außerdem die Wahl zwischen selbstleuchtendem Stoff oder
Punktstrahlern in der Dachkonsole.
Dieses Konzept Auto Chrysler Imperial schreibt die Tradition seiner unvergesslichen
Vorgänger fort. Mit seinen modernen, dynamischen Proportionen, mit der Noblesse
seines Auftritts und seiner Konzeptidee steht der Imperial im besten Sinn für die Werte
und Kultiviertheit der Marke Chrysler.
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