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Mercedes-Benz Ocean Drive - Design-Studie des komfortabelsten und elegantesten Cabriolet unserer Zeit

21.12.2006

Mercedes-Benz Ocean Drive wird auf der North American Auto Show in Detroit präsentiert

Wieder einmal betont Mercedes-Benz auf der North American Auto Show in Detroit seine Rolle als Vordenker und Design-Trendsetter unter den Premium-Automobilmarken und präsentiert das viertürige Cabriolet Concept Mercedes-Benz Ocean Drive. Mit diesem Design-Showcar belebt Mercedes-Benz die Tradition der großen Luxus-Cabriolets in einem speziell gefertigten Einzelstück wieder neu. Ohne die Zwänge von Lastenheft oder Produktionsvorgaben entwarfen die Designer mit dem Mercedes-Benz Ocean Drive das komfortabelste und eleganteste Cabriolet der Welt. Das Cabriolet Ocean Drive ist ein faszinierendes Juwel. Als viertüriges Cabriolet gehört die Design-Studie einer Gattung von luxuriösen Automobilen an, die fast von unseren Straßen verschwunden ist. Wie die Luxus-Cabriolets vergangener Tage vereint das Schaustück aus Stuttgart Eleganz, Lebensart und Exklusivität auf höchsten Niveau – mit anderen Worten: Automobil-Kultur in ihrer schönsten und begehrenswertesten Form. Das Unikat zeichnet eine fast klassisch anmutende, völlig neu entwickelte Karosserie aus, der klare Linien und eine spannende Zweifarben-Lackierung ein außergewöhnliches Charisma verleihen. Es strahlt die vornehme Zurückhaltung von automobilem Adel aus, weckt gleichzeitig aber auch die Sehnsucht, mit offenem Verdeck an den schönsten Stränden der Welt entlang zu rollen. Stolz zeigt der Showcar mit dem Stern edle und zugleich außergewöhnliche Materialien, auf höchstem handwerklichem Niveau verarbeitet; kompromisslose Perfektion macht es zum unvergleichlichen Schmuckstück. Auf den ersten Blick weckt der Mercedes-Benz Showcar Concept Ocean Drive Assoziationen an edle klassische Automobile. Das viertürige Cabriolet zeigt überraschende und verführerische Linien, die sich an dem Mercedes-Benz Stil orientieren, der auf den Regeln des modernen Purismus gründet. Er kombiniert klare Formen und große ruhige Flächen mit straff gezogenen Linien und erzeugt so ein faszinierendes Wechselspiel zwischen Ruhe und Kraft. Das Ergebnis sind Harmonie, Eleganz und hohe Wertigkeit. Dieser

Eindruck ist am stärksten spürbar bei geöffnetem Verdeck. Dann senken sich die Seitenscheiben vollständig ab und das Cabriolet präsentiert sich vollkommen offen – cabriolettypisch ohne B-Säule oder Scheibenrahmen. Ein eigens für das Concept Car konzipierter Kühler dominiert die Front des Luxus-Cabriolets. Er ist an den bekannten Limousinenkühler angelehnt, setzt aber in der Fläche ganz eigene Maßstäbe. Die sehr souverän wirkende Kühlermaske ist fast ein Drittel größer als die der Mercedes-Benz S-Klasse. Die Scheinwerfer folgen einer designorientierten Interpretation der LED-Technologie. Das bedeutet, dass alle Scheinwerferfunktionen von lichtaussendenden Dioden übernommen werden. 35 Hochleistungs-LEDs, die auf fünf Bänken platziert sind, übernehmen die Funktion von Abblend- und Fernlicht. Jede einzelne ist in eine eigene, speziell angefertigte Hülse eingebettet, die als eine Art optische Düse funktioniert und den Lichtaustritt richtet. Transparente Plexiglaselemente unterstützen optisch die Gliederung der Bänke. Ein markantes dreidimensionales Lid schließt die Scheinwerfer oben ab. Eine besondere Herausforderung stellte das Verdeck dar. Dafür sorgten allein schon seine bemerkenswerten Dimensionen: Mit einer Spannweite von 2182 Millimetern formt es einen Dachbogen von 2220 Millimeter Länge und überspannt eine Dachfläche von zirka 3,2 Quadratmetern. Zum Öffnen und Schließen des Verdecks ist eine aufwendige Mechanik installiert. Erst öffnet ein Elektromotor den Verschluss im Windschutzscheibenrahmen, dann löst der hintere Spannbügel seine Verriegelung. Schließlich faltet sich das Dach zusammen, der Heckdeckel klappt mitsamt Hutablage nach hinten auf, um Platz zur Ablage des Verdecks zu schaffen. Anschließend schließt sich der Heckdeckel und gewährt danach wieder wie ein konventioneller Kofferraumdeckel auf konventionelle Weise Zugang zum Gepäckabteil. Diese erstmals in der Studie so gezeigte Mechanik eröffnet die Möglichkeit, auf eine Funktionsfuge quer zur Fahrtrichtung zu verzichten.

Mercedes-Benz Ocean Drive - S 600 mit langem Radstand und Zwölfzylindertriebwerk bildet Basis

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Mit dem Showcar Concept Ocean Drive wollte Mercedes-Benz nicht nur ein aufregendes Ausstellungsstück schaffen, sondern ein fahrfähiges Automobil auf die Räder stellen. Wegen der selbst gestellten hohen Ansprüche griffen die Techniker zum Spitzenmodell der S-Klasse und wählten den S 600 mit langem Radstand und Zwölfzylindertriebwerk als die dem Vorhaben angemessene Basis. Zunächst beraubten sie das Flaggschiff von Mercedes-Benz seiner kompletten Karosserie. Lediglich ein kurzer Stummel der B-Säule blieb stehen. Die übrig gebliebene Bodengruppe versahen sie mit nicht sichtbaren Querverstrebungen und Verstärkungen, um dem Chassis auch ohne Dach die notwendige Verwindungssteifigkeit zu geben. Die großzügigen Abmessungen der langen S-Klasse-Bodengruppe mit 3165 Millimeter Radstand schufen die Voraussetzungen für ein Raumkonzept, das allen Passagieren First-Class-Komfort bietet. Sogar der opulent bemessene Fußraum im Fond blieb erhalten, lediglich die hinteren Türen mussten die Karosseriespezialisten beim neuen Cabriokleid aus Carbon etwas verkürzen, um Platz für den Verdeckmechanismus zu schaffen. Das Showcar bietet die einzigartige Kombination aus Mercedes-typischem Fahrkomfort, Fahrsicherheit und Agilität. Wank-, Nick- und Hubbewegungen werden durch einzeln angesteuerte Federbeine unabhängig vom Beladungszustand in Millisekunden fast vollständig verhindert. Mittels eines Tasters in der Mittelkonsole kann der Chauffeur die Charakteristik des Cabriolets von „komfortabel“ auf „sportlich“ verändern und Fahrwerk und Niveaulage individuell einstellen. Beim Öffnen der Haube des Concept Ocean Drive blickt der Betrachter auf ein V12-Triebwerk, die Topmotorisierung bei Mercedes-Benz. Speziell für das Showcar bekam es eine neue, aufwendige Verkleidung angepasst, die ein stilisiertes „V“ trägt. Viel Liebe haben die Designer
auch in weitere Details gesteckt, die üblicherweise unter der Motorhaube verborgen bleiben. Beispielsweise sind die Abdeckungen für das Wischerwasser und andere Flüssigkeitsbehälter mit Chrombügeln zum Herausklappen versehen, denen eine angedeutete Lochung einen besonderen optischen Pfiff verleiht. Die Ansaugkrümmer für den Zwölfzylinder schauen aus der Motorverkleidung heraus und sind mit einem Edelstahlgewebe verkleidet. Die Leistung des Biturbomotors von 380 kW/517 PS und ein maximales Drehmoment von 830 Newtonmetern sorgen für kraftvoll-souveränen Vortrieb. Das Triebwerk ist gekoppelt mit dem bewährten, weich schaltenden 5-Gang-Automatikgetriebe. Ein weiteres technisches Highlight hat das Concept Ocean Drive gleich in vierfacher Ausfertigung aus der SLK-Klasse übernommen: die neuartige Kopfraum-heizung AIRSCARF, die in dem Mercedes-Sportwagen ihre Premiere gefeiert hat. Sie wirkt wie ein unsichtbarer Schal, der Kopf, Hals und Nacken wärmt. Dank AIRSCARF auf allen vier Plätzen können die Passagiere im Concept Ocean Drive länger und öfter offen fahren und auch in der kalten Jahreszeit offenen Fahrspaß genießen. Den wertvollen Charakter des viertürigen Show-Cabriolets unterstützen auch die Räder. Die 21-Zöller wurden speziell für dieses Fahrzeug gefertigt. Mit 36 schmalen Speichen erinnern sie an die Speichenräder der herrschaftlichen Autos früherer Zeiten und zeigen dennoch ein modernes Gesicht. Concept Ocean Drive rollt damit auf Niederquerschnittsreifen der üppigen Dimension 275/35 ZR 21.

Mercedes-Benz Ocean Drive läßt bei geöffnetem Verdeck Exterieur und Interieur verschmelzen

Ist das Verdeck geöffnet, verschmelzen bei diesem Luxus-Cabriolet Exterieur und Interieur für den Betrachter vielmehr zu einer Einheit, als dies bei geschlossenen Fahrzeugen möglich ist. Die Farbe des Lacks geht harmonisch in den Farbton der großflächig verwendeten anthrazitfarbenen, leicht ins Beige spielenden Holzzierteile über, die den oberen Bereich des Cabriolets, die Schulterlinie, vollständig umschließen. Je nach Lichteinfall zeigen sie einen ähnlichen changierenden Effekt wie die Lackierung. Sogar der große Verdeckdeckel, unter dem bei geöffnetem Fahrzeug das Stoffdach abgelegt ist, besteht in seiner ganzen Fläche aus Vogelaugenahorn, das wegen sei-ner ungewöhnlichen, aber dennoch dezenten Struktur zu den teuersten Edelhölzern zählt. Bei geschlossenem Verdeck bildet dieser Deckel die Hutablage – ein schönes Detail. Auf Fahrer und Passagiere wartet in dem Show-Cabriolet ein außergewöhnlich sinnliches Erlebnis: Haben sie auf ihren Einzelsitzen Platz genommen, erfassen ihre Augen schöne, ausgewogene Formen, fein ausbalanciert, sowie helle warme Farbtöne. Die Hände streichen über weitere Zierteile aus dem wertvollen Edelholz, Fingerspitzen ertasten genussvoll weiches, anschmiegsames Leder und hochwertige Textilien. Das ist Luxus und Komfort im Stil von Mercedes-Benz. Überall bestimmen sorgfältig mit Handwerkskunst verarbeitete Details das Bild. Die Raumaufteilung ist horizontal und auf vier Personen zugeschnitten. Die Abdeckung der Instrumententafel sowie die A-Säulen sind mit dunkelbraunem Leder verkleidet, um Spiegelungen zu vermeiden. Darunter spannt sich quer über die Instrumententafel eine große Holzfläche aus Vogelaugenahorn, die sich dem Himmel zuwendet und zusätzlich die Mittelkonsole formt. Unter den Partien aus Edelholz bildet ein Textilbezug im Farbton Ivory, der durch seine Webart in Optik und Haptik dreidimensional wirkt, einen hellen Kontrast – sowohl im Bereich der Instrumententafel und der Mittelkonsole als auch in den Türbelägen. Der gleiche Stoff fasst auch die Seiten der großen Konsole zwischen den Vordersitzen ein und bestimmt den Charakter der speziell für dieses Auto entworfenen Sitze mit. Er unterbricht in breiten Streifen die Sitz- und Rückenflächen der Sitze, die mit weichem Leder im gleichen hellen Farbton bezogen sind. Die Verwendung von Textil-Teilflächen auch im Sitzbereich schafft nicht nur eine ungewöhnliche Optik, sondern garantiert zudem hohen Sitzkomfort. Der Fahrersitz bietet eine weitere Überraschung, die erst beim Einsteigen zu spüren ist. Dann fährt der Sitz automatisch nach hinten und unten, um den Zugang zum Fahrzeug zu erleichtern. Hat der Fahrer Platz genommen, bringt ihn die Memory-Schaltung selbstverständlich ebenso automatisch in die programmierte individuelle Optimalposition. Vogelaugenahorn kleidet auch die Seiten der Mittelkonsole (ihre Oberfläche ist mit dem hellen Leder bezogen) und die Armauflagen. In den Bereichen, wo sich die Passagiere hier abstützen, sorgt ebenfalls helles Leder für handsympathischen Griff. Zwischen den Lehnen im Fond haben die Designer in der Studie eine herausklappbare Mittelarmlehne mit fein ausgetüftelter Mechanik untergebracht. Beim Ausklappen hebt sich zunächst der obere, mit Edelholz verkleidete Abschnitt, dann fährt die lederbezogene Armlehne aus und die Edelholzklappe schließt die Lücke wieder. In die Fondarmlehne integriert ist der Drehdrucksteller mit zugehöriger Handauflage, mit der die Fondpassagiere die hochwertige DVD- und Audioanlage mit in den Kopfstützen der Vordersitze integrierten Videoschirmen bedienen können. Zwischen den Sitzen finden sie zudem ein Champagnerfach, in dem neben einer Flasche zwei Champagnerkelche ihren Platz finden. Spezielle Klammern sorgen auch während der Fahrt für den sicheren Stand der gefüllten Gläser. Vom Basisfahrzeug S 600 ist in dem Showcar fast nichts zu sehen. Alles wurde eigens für das Showcar entwickelt und gebaut. Lediglich das Bedienkonzept mit allen Instrumenten und Schaltern haben die Ingenieure aus der S-Klasse übernommen. Das Lenkrad aus Holz ist dagegen wieder ein Unikat. Wie eine Intarsie trägt es eine Spange aus poliertem Aluminium und in seiner Mitte den Mercedes-Stern aus dem gleichen Material. Neu ist auch der Chronometer in der Mitte des Instrumententrägers, den die Designer für dieses Showcar gestaltet haben.

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