 Opel GT auf dem 77. Internationalen Genfer Auto Salon zum "Cabrio des Jahres" gewählt07.03.2007Opel GT - 21-köpfige, unabhängige Fachjury wählte den Zweisitzer von Opel
Der neue Opel GT wurde auf dem 77. Internationalen Genfer Auto Salon zum "Cabrio of the Year 2007" gewählt. Die 21-köpfige, unabhängige Fachjury bestehend aus Motorjournalisten und Experten aus zwölf Ländern zeigte sich vor allem vom attraktiven Design des klassischen Roadsters von Opel begeistert. Der Opel GT ist nach dem Opel Tigra TwinTop (2004) und dem Opel Speedster (Genf 2000) das dritte Opel-Modell, das die seit 1994 vergebene Auszeichnung erhält. Straffe, scharf geschnittene Linien gepaart mit fließenden Oberflächen verschaffen dem neuen Opel GT einen knackigen, dynamischen Auftritt. Seine imposante Frontansicht wird dominiert vom betonten Schwung der Kotflügel, dem markanten Chromstreifen mit integriertem Opel-Blitz und der lang gestreckten Motorhaube mit dem markentypischen mittigen Falz („Bügelfalte“), den chromeingefassten Lüftungsschlitzen sowie den weit in die Seitenflächen gezogenen 3-D-Scheinwerfern in Klarglasoptik. Besonders sportliche Kennzeichen sind die länglichen Lufteinlässe in der Motorhaube, die Kiemen in den vorderen Kotflügeln mit ihren - wie schon beim Antara - dynamisch angesetzten Opel-typischen horizontalen Lichtkanten, die doppelflutige Auspuffanlage sowie - Reminiszenz an Designlösungen aus der Roadster- und Motorsportgeschichte - die beiden Hutzen hinter den Kopfstützen. Große 18 Zoll-Aluminiumräder in einem neuen Fünf-Speichen-Design füllen die Radhäuser und betonen den Roadster-Charakter ebenso wie das fürs Offenfahren vollständig unter einer Klappe verschwindende Stoffverdeck.
 Opel GT mit längs eingebautem 264 PS starken Motor
Der neue Opel GT sieht nicht nur schnell aus, er ist es auch: Sein vorn längs eingebauter 264 PS starker Motor mit Turboaufladung und Benzindirekteinspritzung beschleunigt den Roadster in nur 5,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von um die 230 km/h. In der Kategorie leistungsstarker Roadster gibt es kein zweites Mal ein so günstiges Verhältnis von Preis zu Fahrvergnügen und Spaß am Auto überhaupt. Keine Frage: Spezifisch stärker war noch nie ein Motor von Opel. Und mit einer Literleistung von 132 PS steht der Antrieb des neuen Opel GT nicht nur dem dynamischen Anspruch seines optischen Auftritts in nichts nach, sondern er übertrifft damit auch klar heutige Roadster oder die weitaus meisten zweisitzigen Sportwagen.
High-Tech-Features wie Benzin-Direkteinspritzung, zweiflutiger Turbolader mit Ladeluftkühlung, doppelte Nockenwellenverstellung und zwei Ausgleichswellen sind die wesentliche Grundlage für die beeindruckenden Leistungsdaten des 1998 cm³ großen Vierzylinders: Die maximale Leistung von 194 kW/264 PS bei 5.300 min-1 und das stramme Drehmomentplateau von 353 Nm zwischen 2.500 und 5.000 min-1 sorgen für satte Kraft in allen Lebenslagen. Der Treibstoffverbrauch beträgt 9,2 Liter Super bleifrei auf 100 Kilometer. Konstruktiv basiert das Vollaluminium-ECOTEC-Aggregat, das von GM Powertrain-Ingenieuren diesseits und jenseits des Atlantiks gemeinsam entwickelt wurde, auf dem 2,2-Liter-Direkteinspritzer, der in der Vectra-Baureihe seit 2004 zum Einsatz kommt, und dem 2,0-Liter-Saugrohr-Turbo, der im Frühjahr 2003 im Vectra GTS debütierte. Beim Fahrwerk des Opel GT verwirklichten die Ingenieure auf der Basis des steif ausgelegten Chassis, der breiten Spur (vorn/hinten 1.543/1.561 mm) und des 2.415 mm langen Radstandes eine klassisch-sportliche Konfiguration: Alle vier Räder sind an doppelten Dreiecksquerlenkern aus
geschmiedetem Aluminium aufgehängt, der Schwerpunkt liegt tief, und die Gewichtsverteilung ist mit 51:49 Prozent vorn/hinten gut ausbalanciert. Ein manuelles Fünfganggetriebe mit sportlich kurzen Schaltwegen und ein Hinterachs-Sperrdifferenzial sorgen für die Kraftübertragung, eine Torsionsstütze zwischen Getriebe und Hinterachse unterdrückt Lastwechsel-Reaktionen.
Scheibenbremsen rundum, ABS, Traktionskontrolle (TC) und das Elektronische Stabilitäts-programm (ESP) wachen über die Sicherheit, wobei der Fahrer den Einsatz beziehungsweise den Wirkungsgrad von TC und ESP selbst bestimmen kann. Nach dem Einschalten der Zündung sind beide Systeme voll aktiv, die Kalibrierung vermittelt Fahrspaß ebenso wie Fahrstabilität innerhalb der physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Ein kurzes Betätigen der ESP-Taste in der Instrumententafel schaltet die Traktionskontrolle ab, ESP bleibt aktiv und greift ein, sobald ein entsprechender Gierwinkel erreicht ist. Mit einem zweimaligen kurzen Antippen wird das ESP für eine besonders sportliche Fahrweise kalibriert, die Traktionskontrolle bleibt inaktiv. Drückt und hält der Fahrer die ESP-Taste danach für rund zehn Sekunden bis das „ESP Off“-Symbol erscheint, werden in einer weiteren Stufe ESP und Traktionskontrolle komplett abgeschaltet. Beide Systeme schalten nach einem kurzen Antippen der Taste unabhängig vom gerade gewählten Modus in die Ausgangsstellung zurück - wie automatisch auch bei jedem erneuten Starten des Triebwerks. Ein Display und eine Kontrollleuchte in der Instrumententafel informieren den Fahrer über den jeweiligen Status.
Opel GT - Im Cockpit informieren chromeingefasste Instrumente über die wichtigsten Daten
Im Cockpit informieren den Fahrer chromeingefasste Instrumente über die wichtigsten Daten. Technisch anmutende Oberflächenstrukturen, akzentuiert mit schwarzem Klavierlackeffekt und Chrom, betonen in Kombination mit den auf Wunsch erhältlichen Ledersitzen mit sichtbarer Ziernaht das sportliche Ambiente. Wesentlich zum Fahrspaß trägt der kurze Schalthebel bei. Dieser endet direkt und ohne jeden Umweg in dem Fünfganggetriebe des Roadsters; minimale Schaltwege erlauben schnelle Gangwechsel aus einer fahrzeugtypisch lässig-souveränen Sitzposition. Die archetypische Roadster-Fahrzeugarchitektur war von Anfang an kompromisslos auf die besonderen Anforderungen sportlicher offener Zweisitzer ausgelegt. Die Fahrzeugstruktur mit einem aus gezogenem Stahlblech gefertigten, tragenden Mitteltunnel und hydrogeformten Längsträgern liefert eine solide Grundlage für präzises Fahrverhalten und passive Sicherheit. Die Hydroform-Umformtechnik - Komponenten werden hier aus Stahl mit Hilfe von hohem Wasserdruck hergestellt - wird im Automobilbau bereits auch für Fahrwerkskomponenten von Opel Vectra und Astra verwendet. Nur der legendäre US-Sportwagen Corvette basiert ebenfalls auf hydrogeformten Längsträgern. Aber der Opel GT betritt in weiterer Hinsicht Neuland: Denn zugleich gehört die GT-Modellfamilie zur ersten in nennenswerten Stückzahlen produzierten Baureihe, bei der zahlreiche Außenteile in einem Verfahren entstehen, das zwar zeitaufwendig ist, den Designern aber einen größeren Freiraum bei der Formgebung verschafft. Zum Beispiel bei der Motorhaube: Dank der unkonventionellen Hydraulik-Technik („Super-Forming“-Verfahren) konnte das lange Teil mit seinen vorn angeschlagenen Scharnieren ohne Trennfugen zwischen Haube und Kotflügel optimal in die Linie des Roadsters integriert werden.
Hier abschließend die Gewinner der Vorjahre:
1994 PEUGEOT 306
1995 FIAT Barchetta
1996 BMW Z3 Roadster
1997 MERCEDES-BENZ SLK
1998 CHEVROLET Camaro Convertible
1999 HONDA S2000 Roadster
2000 OPEL Speedster
2001 PEUGEOT 206 CC
2002 MG TF
2003 CITROEN Pluriel
2004 OPEL Tigra TwinTop
2005 NISSAN 350Z Roadster
2006 ALFA ROMEO Spider
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