 Testbericht Nissan Qashqai 2.023.08.2007Nissan Qashqai 2.0 besticht durch sein ungewöhnliches Erscheinungsbild
Der Nissan Qashqai 2.0 trägt nicht nur einen ungewöhnlichen Namen, ungewöhnlich ist auch sein Erscheinungsbild. Das Fahrzeug wurde von Nissan nach einem persischen Nomadenstamm benannt.
Und obwohl er im Gewand eines SUV daherkommt, tritt er in der Kompaktklasse an. Der Nachfolger des wenig erfolgreichen Nissan Almera ist optisch anspruchsvoll designt.
Das höher gelegte Fahrwerk, die abgesetzten Stoßfänger und die Rammschutzleisten an der Seite - alle diese Details lassen den Betrachter an einen SUV denken. Genauso wirken auch die ausgestellten Radhäuser und die hohe Schulterlinie des Nissan Qashqai 2.0. Besondere Wirkung erzielen die Autobauer weiter durch die zwei markanten Falten in der Motorhaube und die sehr eigenwilligen Front- und Heckleuchten.
Das höher gelegte Fahrwerk führt aber andererseits dazu, dass das Einsteigen in den Fond erschwert wird, dazu tragen nicht zuletzt die Türen bei, die sich nicht besonders weit öffnen lassen. Zum anderen ist auch die Ladekante des Kofferraums sehr hoch, und dadurch nicht besonders einfach zu beladen. Der hier vorgestellte Nissan Qashqai 2.0 Benziner ist mit einem Frontantrieb ausgestattet, für SUV-Fans gibt es optional den allradbetrieben mit dem ALL-MODE 4x4 X - Trail-System. Das gilt sowohl für den Benziner als auch für den Diesel.
 Nissan Qashqai 2.0 verwöhnt seine Insassen mit einem komfortablen Dämpfsystem
Bei dem Benzinmotor handelt es sich um einen Vierzylinder mit Sechsganggetriebe und einem Hubraum von 1997 cm³, bei 6000 U/min weist das Fahrzeug eine Leistung von 101 kW/141 PS auf. Damit erreicht der Wagen eine Höchstgeschwindigkeit von 192 km/h. Die Beschleunigung von 0 auf 100km/h gelingt in 10,6 Sekunden. Der Nissan Qashqai ist agil und verwöhnt seine Insassen mit einem komfortablen Dämpfsystem. Allerdings kommt der Fünftürer in den Kurven leicht ins Schlingern. Einzelradaufhängung vorne und Mehrlenkachse ermöglichen dem Nissan aber durchaus Sportlichkeit.
Der Benziner ist besonders laufruhig und leise und überzeugt insgesamt durch sein kraftvolles Fahrverhalten.
Außerdem bietet Nissan potentiellen Käufern zusätzlich ein Automatik-Modell an. Der Benzinmotor wird dann mit einem stufenlosen CVT-Getriebe geliefert. Sogar der Diesel ist optional mit einer kraftvollen Sechsgangautomatik auszustatten. Als einziger Wagen der Kompaktklasse verfügt der Nissan Qashqai somit über einen Allradantrieb bei kombiniert mit einem Dieselmotor. Der Verbrauch des Nissan Qashqai 2.0 Benziners lag mit 8,5l auf 100 Kilometern im Bereich der Herstellerangabe von 8,2l. Das Fahrzeug erfüllt in allen beschriebenen Ausführungen die Abgasnorm Euro 4. Die serienmäßige Ausstattung mit sechs Airbags, sowie mit einer elektronischen Brems- und Anfahrhilfe sorgen auch in punkto Sicherheit für die Attraktivität dieses Autos.
Der optionale Allradantrieb ermöglicht noch sicheres Fahren auf schlechtem Untergrund, wie beispielsweise Schneepisten, und wesentlich mehr Fahrdynamik auf kurvenreichen Strassen. Der Nissan ist geländegängig aber sicher kein Geländewagen.
Nissan Qashqai 2.0 mit übersichtlichem und einfach handhabbarem Innenraum
Der Innenraum erscheint übersichtlich und einfach handhabbar.
Dennoch liegt hier ein wesentlichen Schwachpunkt des Nissan Qashqai denn die Optik besticht weniger durch chices Design, sondern durch das bei der Ausgestaltung der Fahrgastzelle verwendete Hartplastik. Der Versuch, diese unterschäumten Softoberflächen mit einer Aluminiumoptik zu verdecken, muss leider als fehlgeschlagen bezeichnet werden.
Ein weiterer Kritikpunkt sind die wenig vorhandenen Ablageflächen und die etwas beschränkten Sichtverhältnisse nach hinten, die aus den kleinen Heckfenstern resultieren.
Die Platzverhältnisse im Auto sind ebenfalls ambivalent, so sitzen Fahrer und Beifahrer leicht erhöht, was die Übersicht über den Verkehr verbessert. Auf der Rückbank sitzenden Personen steht zwar ausreichend Beinfreiheit zur Verfügung, besonders groß sollten sie aber nicht sein, da nach oben eher wenig Platz vorhanden ist. Auch die Tiefe des Fußraums lässt durchaus Wünsche offen.
Größeres Manko des Nissan Qashqai ist, dass die Rückbank lediglich umklappbar, nicht jedoch wie die Lehnen ausbaubar ist.
Der Stauraum im Heckbereich ist außerdem begrenzt, weil ein doppelter Boden fehlt und Klappfächer ebenfalls nicht vorhanden sind.
Gegen einen Aufpreis bietet Nissan ein großes Glasdach, ein Navigationsgerät mit hervorragend zu bedienendem Touch-Screen und eine Rückwärtseinparkhilfe in Form einer Kamera. Zur Grundausstattung hingegen gehören sowohl die Klimaanlage als auch das CD-Radio.
Kurz & knapp Positiv: leiser laufruhiger Benzinmotor; umfangreiche Serienausstattung; geländegängig durch Bodenfreiheit; günstige Kaskoeinstufung Negativ: wenig Platz im Fond; Rückbank nicht ausbaufähig; Innenraumdesign; Agilität in Kurven  |  |  Brabus Bullit Black ArrowRenault KoleosRenault Koleos - Erstes Sports Utility Vehicle (SUV) der Marke Renault ...  Dacia SanderoDacia Sandero - Schräghecklimousine ist eine Kombination aus Funktionalität, üppigem Raumangebot und Robustheit ...  VW SciroccoVW Scirocco - Die Rückkehr des legendären Sportwagens von Volkswagen nach 34 Jahren ...  VW TiguanVW Tiguan - Erste Bilder des Sport Utility Vehicle (SUV) von Volkswagen ...  Audi S5Audi S5 - Modellathlet der Extraklasse mit V8-FSI-Technologie und permanentem Allradantrieb quattro ...  Chevrolet CamaroChevrolet Camaro - Chevrolet lässt den Geist des beliebtesten Sportcoupés aller Zeiten wiederaufleben ...   |  |