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Testbericht Toyota Auris 2.0 D-4D

14.08.2007

Toyota Auris 2.0 D-4D - Die neue Toyota Familienlimousine

Vorgestellt wird im folgenden der Toyota Auris 2.0 D-4D, die neue Familienlimousine von Toyota. Dieser steht auf einer komplett erneuerten Bodengruppe. Das Design wirkt insgesamt in gewisser Weise dynamisch und zeigt auch japanische Eigenständigkeit. Funktionalität und Zweckmäßigkeit war den Designern aber offensichtlich wichtiger, als Spielereien mit Formen und Farben. Die Befriedigung der Bedürfnisse von Menschen nach automobiler Beweglichkeit standen bei der Formgebung das Autos im Vordergrund. Wer keine besonderen Ansprüche auf Äußerlichkeiten stellt, wird den Toyota Auris 2.0 D-4D gern annehmen. Der Kofferraum ist mit einem Volumen von 354 Litern für ein Kompaktauto recht ordentlich. Komplett umgelegte Rücksitze geben mehr als 1300 Liter frei. Der 2-Liter 4-Zylinder Reihendiesel setzt 93 KW frei. Die 126 PS treiben den Wagen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h und verbrennen dabei durchschnittlich 5,7 Liter Diesel. In 10,3 Sekunden ist das Auto von Null auf Hundert. Ab 1800 Motorumdrehungen pro Minute steht ein Drehmoment von 300 Nm zur Verfügung. Diese Werte erlauben keine sportliche, aber eine ansprechend flotte Fahrweise. Der Partikelfilter gehört bereits zur Serienausstattung. Der Schadstoffausstoss von 156 Gramm pro Kilometer entspricht der Emmissionsklasse Euro 4.

Toyota Auris 2.0 D-4D mit leisem, laufruhigem und kräftigem Diesel-Motor

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Leise, laufruhig und kräftig verrichtet der 2-Liter Diesel seine Arbeit. Das Fahrwerk gewährleistet aber in jedem Falle ein etwas zügigeres Vorankommen. Bodenwellen schluckt das Fahrwerk ohne Anstrengung, nur bei schnellen Kurven greift der elektronische Aufpasser bald regelnd ein. Das Sechsganggetriebe lässt sich gut schalten. Kurze Schaltwege und der Platz des Schalthebels in Lenkradnähe erlauben schnelle Gangwechsel. Diese Platzierung ist gewöhnungsbedürftig. Die Maschine erlaubt ein Überholen meist ohne vorheriges Zurückschalten. Jedoch liegt im Stadtverkehr die Motordrehzahl für die Nutzung des sechsten Ganges zu tief. Eine Neuerung wird vor allem dem noch unerfahrenen Fahrzeugführer helfen, rechtzeitig und spritsparend zu schalten. Neben dem Kilometerzähler erscheinen nach oben bzw. nach unten weisende Pfeile. Sie fordern den Fahrer auf, den Schalthebel in die entsprechende Richtung zu betätigen. Die elektrische Servolenkung verschafft ein angenehmes Fahrgefühl, lässt aber auch Wünsche offen. Sie vermittelt dem Fahrer nur ungenaue Informationen über den Fahrbahnzustand. Das macht sich besonders in langen Autobahnkurven unangenehm bemerkbar. Bei Geradeausfahrt gehorcht sie dem Lenkrad beinahe widerwillig. Beschleunigung ist als leichtes Rütteln am Lenkrad fühlbar. Dennoch kann durchaus von einem seriösen Fahrverhalten gesprochen werden. Der Frontantrieb bewirkt eine wohldosierte
Untersteuerung und der Fahrer behält die Kontrolle. Wenn die Not trotzdem mal groß wird, hilft das ESP sacht und sanft. Die Bremsen sind nicht weniger gefühlvoll. Trotzdem packen die groß dimensionierten Scheibenbremsen notfalls kräftig zu. Eine stabile Struktur der Karosserie bringt von Hause aus Sicherheit mit. Die Airbagausstattung ist komplett, sogar der Fußraum der Fahres ist einbezogen. Auf Crash-Sicherheit ausgelegt ist die Lenksäule. Aktive Kopfstützen minimieren das Risiko des berüchtigten Schleudertraumas. Isofix-Kindersicherungen an den äußeren Hintersitzen erhöhen den Schutz für kleine Mitfahrer wesentlich. Im NCAP Sicherheitstest erreichte der Auris in der Kategorie Insassenschutz fünf Sterne, für den Schutz der Fußgänger drei und für den Schutz von Kindern wurden vier Sterne vergeben. Das gesamte Sicherheitskonzept wurde mit der vollen Wertung aller fünf Sterne anerkannt.

Toyota Auris 2.0 D-4D mit neuen Zügen im Innenraum

Die Innenraumgestaltung weist durchaus neue Züge auf. Bis ins Detail durchdachte Lösungen fallen sofort ins Auge. Die Gestaltung der Mittelkonsole ist schon fast kühn zu nennen. Zwischen den Vordersitzen entsteigt ein schön geschwungener Bogen, wird nach oben breiter und vollendet sich im Armaturenbrett. Die Handbremse wirkt wie ein Gestaltungselement. Der Schalthebel findet seinen Platz nahe am Lenkrad innerhalb der Gesamtkonstruktion. Schade ist nur, dass die Beinfreiheit des Fahrers dadurch beschnitten wird. Mit dem rechten Knie kontaktiert er laufend die Plastebespannung. Die großen Rundinstrumente liegen gut im Sichtbereich des Fahrers. Tankfüllung, Wassertemperatur und Kilometerstand werden digital angezeigt. Insgesamt fällt der aufgeräumte Fahrerplatz positiv auf. 4,22 Meter Fahrzeuglänge mit 2,60 Meter Radstand und 1,76 Meter Fahrzeugbreite sorgen für reichlich Platz. Auf den sonst besonders auf dem hinteren Mittelplatz störenden Mitteltunnel konnte verzichtet werden. Kopf- und Kniefreiheit lassen auf allen Sitzen auch lange Reisen zum Erlebnis werden. Lenkrad und Sitze sind mehrfach verstellbar. Ein wenig mehr Seitenhalt der Sitze würde den Sitzkomfort deutlich erhöhen. Größere Fahrer wären für eine längere Sitzfläche des Fahrersitzes dankbar. Der Konzeption als Familienlimousine folgend verfügt der Auris über mehrere Staufächer. Praktischer Weise sind sie unterschiedlich groß. Das Ambiente wirkt leider weniger edel als modern und zweckmäßig.

Kurz & knapp

Positiv:
viel Platz; präzise Schaltung; einfache Bedienung; komfortable Federung; reiche Serienausstatung; geringer Kraftstoffverbrauch; geringe Schadstoffemmission
Negativ:
zu wenig Seitenhalt der Sitze; Karosserie recht unübersichtlich; teilweise schlechte Verarbeitung

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