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VW Eos - Das 365 Tage im Jahr Cabriolet von Volkswagen

02.05.2006

VW Eos mit fünfteiligem Cabriolet-, Schiebe- und Coupé-Dach (CSC-Dach)

Nach mehr als einer Million VW Cabriolets der Baureihen Käfer, Karmann Ghia, Golf und New Beetle startet im Mai 2006 der neue VW Eos durch. Als weltweit erstes Serien-automobil verfügt der Viersitzer von Volkswagen über ein fünfteiliges Cabriolet-, Schiebe- und Coupé-Dach (CSC-Dach). Geschlossen spannt sich das CSC-Dach in einem schweifartigen Bogen zwischen Heckpartie und Wind­schutzscheibe. So entsteht ein Coupé-Dach par excellence, elegant und sportlich. Die Dachlinie ist gestreckt, die Heckpartie muskulös, die Anmutung hochwertig. Offen sieht man dem Eos ebenfalls an, dass er eigens als Cabriolet-Coupé konzipiert und sein Karosserie-Konzept von keinem bestehenden Modell abgeleitet wurde. Durch das CSC-Dach wurde es möglich, den Windschutzscheibenrahmen kurz und das Heck kompakt zu halten. Folge: scharfe Proportionen im Stile eines klassischen Cabriolets. Nicht eine Antenne stört dabei den optischen Auftritt. Hintergrund: Alle Antennen wurden von den Entwicklern unter dem komplett aus hoch­festem Kunststoff gefertigten Heckdeckel integriert. Der fünfteilige CSC-Aufbau birgt nicht nur optische, sondern auch praktische Vorteile. Erstens: pures Cabriolet-Feeling. Da der Windschutzscheibenrahmen – um genau zu sein, der Dachquerträger – deutlich weniger weit in den Innenraum ragt als bei vielen anderen Fahrzeugen dieser Art, erstreckt sich über dem Fahrer und Beifahrer nichts als Himmel. Zweitens: optimales Ein- und Aussteigen. Der weniger ausladende Windschutzscheiben­rahmen erleichtert das Entern des offenen Eos, da man die Stirn nicht am Rahmen vorbeizirkeln muss. Drittens: integriertes Schiebe-Ausstell-Glasdach. Nicht immer scheint die Sonne und nicht immer ist Sommer. Das CSC-Dach fängt in diesen Fällen Licht, Luft und gute Laune ein. Das vollständige Öffnen und Schließen des Dachsystems geschieht, wie skizziert, recht schnell: Vom ersten „Klack“ bis zum letzten „Klick“ dauert es 25 Sekunden. Ist alles erfolgreich unter Dach und Fach, meldet sich das System abschließend mit einem bestätigenden Signalton. Darüber hinaus bietet das CSC-Dach die generellen Vorzüge der uneingeschränkten Ganzjahrestauglichkeit sowie niedrige Fahrgeräusche bei geschlossenem Dach. Die harte Schale macht zudem Vandalen und Dieben das Leben schwer.

VW Eos - Die Dimensionen

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Das Cabriolet-Coupé ist 1,79 Meter breit, 4,41 Meter lang und 1,44 Meter hoch. Diese Dimensionen haben im Verhältnis zueinander dynamische Folgen: Durch die vergleichsweise große Breite im Verhältnis zur Länge und Höhe steht der Eos besonders kraftvoll auf den Rädern. Die große Spurbreite (mehr als 1,55 Meter) sieht dabei nicht nur gut aus; sie trägt vielmehr dazu bei, dass der Eos agile und sichere Handlingeigenschaften an den Tag legt. Folge: offen und geschlossen großer Fahrspaß. Im Bereich der Frontpartie bilden der erstmals in dieser Form in Serie mit dem neuen Passat realisierte „Chrom-Wappengrill“ sowie die ausdrucksstarken Scheinwerfer das Volkswagen Gesicht der neuen Ära. Ein heute für die Marke ebenfalls typisches Design-Element ist die im Stile von „Augenbrauen“ leicht über die Scheinwerfer vorgezogene Motorhaube. Die Scheinwerferposition und -form sowie der Kühlergrill beeinflussen darüber hinaus sehr stark die Modulation der Eos-Motorhaube. Nicht weniger muskulös und athletisch wurde die Heckpartie des Eos konzipiert. Analog zur Motorhaube steigen auch hier die hinteren Kotflügel oberhalb einer komplett durchgängigen seitlichen Sicke nach oben hin gewölbt an. Die aerodynamische Abrisskante der Kofferraumhaube liegt deshalb eingebettet zwischen den Kotflügeln. Und bereits das erzeugt eine ganz eigene Dynamik. Sowohl mit offenem als auch geschlossenem Dach wird die seitliche Linie des Eos durch die nach hinten ansteigende Keilform geprägt. Auffällig zudem: die Fugen der seitlich herumgezogenen und bis in die Kotflügel reichenden Motor- und
Kofferraumhaube (Heckdeckel). Der Eos ist mit vier Benzinmotoren (Leistungs­spektrum: 85 kW / 115 PS, 110 kW / 150 PS, 147 kW / 200 PS und 184 kW / 250 PS) sowie einem 103 kW / 140 PS starken TDI mit serien-mäßigem Dieselpartikelfilter erhält­lich. Bis 147 kW kommen Vierzylinder-Direkteinspritzer zum Einsatz, die 184-kW-Variante schöpft ihre Kraft aus sechs Zylindern; geschaltet wird über das Doppelkupplungs­getriebe DSG. Ziel der Volkswagen Fahrwerkingenieure war es, den Eos ebenso sportlich wie komfortabel abzustimmen. Sport und Komfort verhalten sich im Grundsatz jedoch wie Hund und Katze. Im Fall des Eos jedoch vertragen sie sich. Das neu entstandene Fahrwerk inklusive Lenkung und Bremsen erfüllt vor allem folgende Anforderungen: Die Vorderachse plus Lenkung sind frei von Antriebseinflüssen. Die Lenkung zeigt – bei einem Cabrio nicht selbstverständlich – keine Vibrationen. Die Gesamtabstimmung ist neutral und damit beherrschbar. Das Fahrwerk weist eine hohe Agilität im Handling auf und doch ist der Komfort uneingeschränkt gut. Somit entstand ein wünschenswerter Charakter: Passat-Komfort mit einem Schuss Golf GTI-Handling.

VW Eos mit neu konzipiertem Interieur

Neu konzipiert wurde auch das Interieur. Während die Funktions- und Bedienungsdetails (z.B. Licht, Klima; Radiosysteme) aus anderen Modellen bekannt sind, wurden viele grundlegende Eos-Elemente neu entwickelt. Zu ihnen zählen das Cockpit, die Tür- und Seitenverkleidungen sowie die Rücksitzanlage und die cabriospezifische Klima­automatik. Insbesondere die Mittelkonsole mit ihren vergleichsweise hoch angeordneten Bedienungs-elementen zeigt eine unmissverständliche Übersichtlichkeit. Direkt unter den zwei mittleren Luftausströmern folgt die jeweilige Audioanlage, dann die Reglung der serienmäßigen Klimaanlage oder optionalen Klimaautomatik. Weit oben, mittig und damit zentral erreichbar angeordnet ist der Warnblinkschalter. Erstmals setzt Volkswagen zudem optional elektrisch aktivierte Easy-Entry-Sitze ein: Sie „merken“ sich die Sitzlängsposition des Fahrers und Beifahrers und kehren dorthin – nachdem die Fond-Gäste ein- oder ausgestiegen sind – auf Knopfdruck zurück. Integriert ist in diese elek­trisch einstellbaren 12-Wege-Sitze zudem eine Lordosen­stütze. Im Falle des geöffneten Daches stehen 205 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung; ist es geschlossen, ergibt sich ein Stauraum von 380 Litern. Serienmäßig schließt sich die Kofferraumklappe auf den letzten Milli­metern über eine elektrische Zuziehhilfe. Zudem gibt es eine in die Rücksitzbank integrierte, abschließbare Durchlade­möglichkeit. Der Eos kommt in ausschließlich einer hochwertigen Ausstattungsversion auf den Markt. Serien­mäßig immer dabei: ESP, sicherheitsoptimierte Kopfstützen vorn, Frontairbags und speziell entwickelte Kopf-Thorax­airbags, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen (V6: 17-Zoll), Klima­anlage (Climatic / V6: Climatronic), Nebelscheinwerfer, elektrische Fensterheber, Leder-Lenkrad*, -Schaltknauf* und -Handbremshebel* sowie Sportsitze* (* = Serie ab 103 kW, Sonderausstattung für 85 kW). Selbstverständlich erhöht darüber hinaus ein bei kritischen Fahrsituationen in maximal 0,25 Sekunden ausfahrendes Überrollschutzsystem die Sicherheit. Optional sind innova­tive Features wie ein Dynaudio-Soundsystem mit Zehn-Kanal-Verstärker, zehn Lautsprechern und 600 Watt Ausgangsleistung oder Bi-Xenonscheinwerfer mit dynamischem Kurven- und stati­schem Abbiegelicht für den Eos verfügbar. Volkswagen Individual hat zudem unter anderem einen besonders edlen Eos mit zweifarbiger Lederausstattung, 18-Zoll-Leicht­metallfelgen und dunklem Chrom-Kühlergrill konzipiert.

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