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VW Tiguan - Erste Bilder des Sport Utility Vehicle (SUV) von Volkswagen

29.06.2007

VW Tiguan - Bevorstehendes Debut der 14. Baureihe von Volkswagen

Mit den ersten Bildern des neuen VW Tiguan startet Volkswagen den Countdown zum Debüt seiner 14. Baureihe. Das Sport Utility Vehicle – kurz SUV – wird im Rahmen der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA / Frankfurt) im September erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Eine Verbindung aus Kraft und Eleganz kennzeichnet das Design des neuen VW Tiguan. Konzipiert wurde er als Grenzgänger zwischen der urbanen Welt und endlosen Landschaften, zwischen Business und Freizeit. Der Tiguan ist ein Multitalent mit ebenso agilen wie komfortablen Fahreigenschaften, hohem Nutzwert und wegweisenden Technologien. Wie schon der Touareg, so zeigt auch der zweite Volkswagen SUV ein selbstbewusstes Design. Vorn prägen den neuen Tiguan jene knackigen Proportionen, die Volkswagen erstmals mit der weltweit vielbeachteten Studie Concept A – einem Crossover aus Coupé und SUV – vorgestellt hatte. Seitlich spannt sich zwischen den ausgestellten Radhäusern eine langgestreckte und kraftvoll modulierte Silhouette mit einer – typisch Volkswagen – unverwechselbaren C-Säule. Ein sehr kurzer Überhang kennzeichnet das steile Heck. Signifikant sind zudem die in ihren Formen miteinander korrespondierenden Frontscheinwerfer und Rückleuchten.

VW Tiguan ausschließlich mit aufgeladenen Motoren

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Den Staub Namibias mussten bei dem letzten Test alle Motor- und Karosserieversionen des Tiguan „schlucken". Volkswagen wird den SUV – und das ist bislang einmalig – ausschließlich mit aufgeladenen Motoren anbieten. Die TSI (Benziner) leisten 110 kW / 150 PS, 125 kW / 170 und 147 kW / 200 PS; die TDI (Diesel) entwickeln 103 kW / 140 PS und 125 kW / 170 PS. In erster Linie über die Frontpartie differenzieren sich die zwei Karosserievarianten des Tiguan. Die Versionen „Trend&Fun" und „Sport&Style" sind vorn für einen maximalen Böschungswinkel von 18 Grad ausgelegt. Der noch stärker auf den Geländeeinsatz abgestimmte Tiguan „Track&Field" nimmt mit seiner Frontpartie Böschungswinkel von bis zu 28 Grad. Beim Testprogramm in Afrika lagen die Schwerpunkte aber weniger auf den Motoren und Böschungswinkeln, sondern, auf dem letzten Check der Elektronik und des Fahrwerks. Lange bevor der erste Prototyp gebaut wurde stand fest: Der neue Tiguan sollte ein extrem fahraktiver und sicherer SUV werden. Das Entwicklungsteam zog in der Folge alle Register, um dieses Ziel zu erreichen. Erreicht wurden diese Vorgaben mit einem Fahrwerkslayout, das in dieser Klasse Maßstäbe setzt: Vorn kommt im Tiguan eine speziell auf den SUV zugeschnittene McPherson-Achse mit untenliegenden Dreiecks-Querlenkern und radführenden Federbeinen zum Einsatz. Die Basis der Achse bildet ein einteiliger Aluminium-Hilfsrahmen. Die Vierlenkerhinterachse wurde derweil ideal auf den permanenten Allradantrieb 4MOTION abgestimmt. In ähnlicher Form hat sich die extrem robuste aber gleichzeitig
dynamisch ausgelegte Achsgeometrie bereits im Passat 4MOTION bewährt. Im Hinblick auf den Offroad-Einsatz kommt im Tiguan jedoch statt eines Hilfsrahmen aus Aluminium ein gänzlich neu entwickeltes und ebenfalls gewichtsoptimiertes Pendant aus hochfesten Stählen zum Einsatz. Für die Hinterachse wurden zudem neu entwickelte Schwingungsdämpfer mit einem erhöhtem Ölvolumen entwickelt; das günstige Temperaturniveau macht die Dämpfer selbst für härteste Offroad-Fahrten fit. Wie die ebenfalls neu entwickelten Dämpferbeine der Vorderachse sorgen beide Bauteile für ausgesprochen gute Komforteigenschaften. Ein Technik-Highlight im indirekten Fahrwerksbereich ist die komplett neu entwickelte elektromechanische Servolenkung der nächsten Generation. Der entscheidende Vorteil des Systems: Trotz eines sehr präzisen Lenkgefühls werden selbst im Offroad-Betrieb keinerlei Stöße mehr in die Lenkung übertragen. Verantwortlich dafür ist ein neu konstruiertes Lenkgetriebe. Den Kontakt zur Straße oder Piste stellen beim Tiguan in den Grundversionen 16-Zoll-Räder mit Reifen der Dimension 215/65 R16 her. Der Tiguan „Sport&Style erhält serienmäßig 17-Zoll-Leichtmetallräder und Reifen der Größe 235/55 R17. Als Sonderausstattung wird es zudem 18-Zoll-Felgen mit Pneus im Format 235/50 R18 geben.

VW Tiguan - Neue Maßstäbe im Bereich der Elektronik

Der Tiguan soll auch im Bereich der Elektronik neue Maßstäbe in der Klasse der kompakten SUV setzen. Typisch für Volkswagen ist dabei der Anspruch, die Funktionalität der Komponenten an der Schnittstelle zum Fahrer so komfortabel wie möglich zu gestalten. Im Tiguan geschieht dies zum Beispiel durch eine neu konzipierte Radio- und Navigationssystem-Generation. Die Soft- und Hardware dieser neuen Serie erfüllt höchste Ansprüche an die Bedienung, den Sound und die Vielfalt der möglichen Funktionen. Ein Blick auf das Topgerät – ein Radio-Navigationssystem mit der Bezeichnung RNS 510 – verdeutlicht das eindrucksvoll. Gesteuert wird das RNS 510 über feste Hauptmenütasten, zwei Drehregler und einen Touchscreen für die zahlreichen Info-, Entertainment- und Systemfunktionen. Zur Hardware des RNS 510 gehört ein 6,5-Zoll-Wide-VGA-Farbdisplay mit 800 x 480 Bildpunkten und einer ausgesprochen guten Leuchtkraft. Ein Power-PC-Prozessor mit 400 MHz und ein eigener Grafikprozessor (GPU) sorgen für eine schnelle Rechnerleistung. Gespeichert werden die Navigations- und Entertainment-daten auf einer 30-Gigabyte-Festplatte. Eingebunden werden können in das RNS 510 zudem Erweiterungen wie eine Rückfahrkamera, die Telefonsteuerung, ein iPod und andere MP3-Player. Die Kombination mit einem Dynaudio-Soundsystem ist ebenso möglich wie die Integration des digitalen Radioempfangs in CD-Qualität. Eine weitere Innovation des RNS 510 ist eine speziell entwickelte Offroad-Navigation. In diesem Modus können auch in nicht digitalisierten Gebieten während der Fahrt bis zu 500 Wegpunkte aufgenommen werden. So findet der Fahrer bei Offroad-Abenteuern aus jeder Wüste oder Steppe den Weg zurück. Die Offroad-Touren können durch manuelles Abspeichern von Wegpunkten oder auch automatisch aufgezeichnet werden. Im Bearbeitungsmodus kann der Nutzer nach Belieben die Tour modifizieren. Durch einen Blick auf die Karte im Display des RNS 510 verschafft er sich dabei die notwendige Orientierung. Zu den zahlreichen weiteren Highend-Technologien an Bord des Tiguan zählt der weltweit erste Parklenkassistent, der in einem SUV eingesetzt wird. Der sogenannte Park Assist ermöglicht das automatische Einparken. Doch auch das Kerntalent eines SUV – die Offroad-Funktionen – werden beim neuen Tiguan höchst komfortabel per Elektronik sortiert und perfektioniert. Und zwar durch einen einzigen Schalter: den „Offroad-Taster". Er wird exklusiv im Tiguan „Track&Field" zum Einsatz kommen und die Beherrschbarkeit des Fahrzeugs im Gelände signifikant verbessern. Die Konzeption des „Offroad-Tasters" wurde durch die Idee initiiert, alle wichtigen Offroad-Hilfen durch ein zentrales Bedienelement einzuschalten. Im Detail werden durch den Schalter auf einen Schlag der „Bergabfahrassistent" (optimale Kontrolle im Gefälle), eine „Anpassung der Fahrpedalcharakteristik" (feinere Dosierbarkeit des Drehmoments), die „EDS-Anpassung" (Elektronische Differentialsperren werden bei geringstem Schlupf aktiv), eine „ABS-Anpassung" (verbesserte Bremswirkung auf losem Untergrund), eine „Anfahrhilfsfunktion" (Unterstützung beim Anfahren und Schonung der Kupplung) und – in Verbindung mit Automatik – die „Gangstufenvorwahl" (u.a. optimale Motorbremswirkung) aktiviert. Durch die Vielzahl der Funktionen sind bis zu fünf Steuergeräte im Einsatz, die die Systeme managen.
Wie groß bereits das Interesse am neuen Tiguan ist, zeigt die „Tiguan Base“ im Internet. Unter www.tiguan-base.com loggen sich Interessierte in die virtuelle Welt des Tiguan ein. In Fotos, Filmen und Fakten werden hier die Entwicklungsstufen des neuen SUV dargestellt. Innerhalb von nur 15 Wochen – und das ist sensationell – machten davon weltweit eine Million Menschen Gebrauch. Es sieht so aus, als würde der Tiguan zu einem spannenden Kapitel der Geschichte des Automobils avancieren.

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